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EDIÇÃO 14 1º de março de 2005
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ROMANTISMO

Carlos Soares Bechtinger
Aluno do 6º período de Letras – Campus Rebouças
Professor de alemão e tradutor

Die Epoche der deutschen Klassik (1786-1832) / "O período do alemão clássico" (1786-1832)

Die Ideen der Klassik wurden hauptsächlich von zwei Dichtern entwickelt und verbreitet: Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) und Friedrich von Schiller (1759-1805). Ort deren Zusammenarbeit war Weimar. Dort residierte Herzog Karl August (1775-1828) über das kleine Fürstentum Sachsen Weimar und Eisenach (ca. 100.000 Einwohner). Der Fürst war "aufgeklärt", d.h. er war bestrebt, für das Wohl seiner Untertanen zu regieren, obwohl er ein absolutistischer Fürst war. (So gab er 1816 als erster deutscher Landesherr seinem Land eine Verfassung). Sein besonderes Interesse galt der Kunst und Wissenschaft. Karl August lud 1775 den 26-jährigen Goethe, den er ein Jahr zuvor kennen gelernt hatte, nach Weimar ein. Goethe war damals v.a. als Autor des 1774 erschienenen Romans "Die Leiden des jungen Werthers" bekannt. Am Hof zu Weimar wurde Goethe Vertrauter und Ratgeber des Herzogs, bald Minister. Neben seiner politischen Tätigkeit fand er viel Zeit zum Dichten und Forschen, er leitete das Hoftheater und unternahm zahlreiche Reisen. Einige davon führten ihn nach Italien (1786, 1788, 1790). Die Italienreise gehörte damals zum Bildungsprogramm junger Adliger und reicher Bürgersöhne. Goethe lernte in Italien die Antike mit eigenen Augen kennen, sie wurde von da an zu seinem entscheidenden Vorbild. (Aus diesem Grunde setzt man auch den Beginn der deutschen Klassik 1786 an.)

Schiller, der aufgrund häufiger Krankheiten, politischer Verfolgung (wegen seines Stückes "Die Räuber") und ständiger Geldsorgen ein weniger geordnetes Leben als Goethe führen musste, wurde 1788 auf Betreiben Goethes als
Professor für Geschichte nach Jena berufen. 1794 begannen Freundschaft und Zusammenarbeit mit Goethe. 1799 siedelte Schiller nach Weimar um. Obwohl Sch. Als Autor literarischer Werke und Herausgeber von Zeitschriften zunehmenden Ruhm genießt, lassen ihn seine Neugier und Unzufriedenheit mit der bestehenden Literatur keine Routine finden. In umfangreichen ästhetischen Studien fundiert und begründet er seine Literaturauffassung, die sich zunehmend außerhalb der üblichen zeitgenössischen Bahnen bewegt. Sch. ist der erste deutsche Dichter, der Immanuel Kants neuer kritischer Philosophie wichtige Impulse verdankt. Schiller war zum maßgeblichen Literaturtheoretiker der Klassik. Ein Stipendium sichert seine wirtschaftliche Existenz in der Zeit dieser Studien ab, denn Krankheiten und Erschöpfungszustände schränken in dieser Zeit die Arbeitsfähigkeit zum Teil stark ein.

Weimar stellte neben Leipzig und Hamburg eines jener geistigen Zentren im damals aus vielen Einzelstaaten bestehenden Deutschland dar. Reiche Bürger oder kunstbeflissene Fürsten ermöglichten es Künstlern, ohne materielle Sorgen und ohne Rücksicht auf den Massengeschmack ihre Ideen zu verfolgen. Der geistige Austausch in diesen Zentren blieb unbehindert, Deutschlands provinzieller Charakter hatte wenig zu bieten, so nahmen die Gebildeten an den kulturellen und auch politischen Ereignissen der ganzen Welt teil, über
die man in Zeitschriften und Büchern berichtete. Dies führte zu einer geistigen Weite, für die man den Begriff "Weltbürgertum" prägte.

Wie die Aufklärung ging die Klassik von der Erziehbarkeit des Menschen zum Guten aus. Ihr Ziel war die Humanität (das Schöne, Gute, Wahre). Doch der Mensch sollte nicht nur einzelne Tugenden (z.B. Toleranz, Nächstenliebe) besitzen, sondern einem Ideal zustreben, das mit den Begriffen "Harmonie" und "Totalität" umschrieben wurde. Dies bedeutete, dass alle menschlichen Kräfte und Fertigkeiten ausgebildet werden sollten: Gefühl und Verstand, künstlerisches Empfinden und wissenschaftliches Denken, theoretisches Erfassen und praktische Umsetzung (Totalität). Dabei sollten diese Eigenschaften aber nicht im Widerspruch zueinander stehen, eine auf Kosten der anderen bevorzugt werden, sondern eine Einheit bilden (Harmonie).

Verwirklicht sah man dieses Ideal in der griechischen Antike; die Griechen des klassischen Altertums hätten - ihre Kräfte allseitig und harmonisch entfaltet wie kein Volk zuvor oder danach.Goethe verstand sich selbst in erster Linie als Naturforscher, nicht als Dichter. Zeit seines Lebens versuchte er die mannigfaltigen Erscheinungsformen der Tier- und Pflanzenwelt auf bestimmte Urformen zurückzuführen (z.B. die Urpflanze), aus denen sich dann seiner Meinung nach
die einzelnen, konkreten Formen durch Metamorphose entwickelt haben. Er entdeckte auch den Zwischenkieferknochen beim Menschen (Sutura incisiva Goethei). Das angebliche Fehlen dieses Knochens, der beim tierischen Schädel im Gegensatz zum menschlichen deutlich ausgeprägt ist, hatte vor Goethe als Beweis gegolten, dass der Mensch eine eigenständige Schöpfung der Natur (Gottes) sei. Durch seine Entdeckung zeigte nun Goethe Jahrzehnte vor Darwin den Zusammenhang zwischen Tier- und Menschenwelt und damit die Einheit ("Harmonie") der Natur.

Die Wirklichkeit betrachteten die Klassiker gegenüber ihrem Ideal als unzureichend. Entsprechend herrsche im Menschen selbst ein Zwiespalt zwischen Gefühl und Verstand, Pflicht und Neigung, Denken und Handeln. Deutschland galt als rückständig, provinziell, spießbürgerlich. Große Hoffnungen setzte man zunächst auf die Französische Revolution (1789), war aber dann von deren Verlauf, v.a. der chreckensherrschaft enttäuscht.

Eine Änderung dieses Zustandes in Richtung auf das Ideals sei daher nicht durch eine revolutionäre Umwälzung der Gesellschaft zu erreichen (wie es die Französische Revolution versuchte), sondern durch die Veränderung des Einzelnen. Wie in der Aufklärung hielt man die Kunst für ein geeignetes Mittel, dies zu erreichen. Die Kunst - so v.a. Schiller - veranschauliche das Ideal, sei ein "Vorschein" des Idealzustandes, seine Vorwegnahme im schönen Schein der Kunst. Durch die Beschäftigung mit dieser Kunst sollten die Menschen allmählich diesem Idealzustand angenähert werden. Dabei nahm man in Kauf, dass dieses Unternehmen sich zunächst auf einen kleinen Kreis von Gebildeten beschränkte, einen Kreis, der sich mit der Zeit vergrößern würde.

Ebenfalls von den Ideen der Klassik beeinflusst und außerdem für die Geschichte des deutschen Schulwesens von entscheidender Bedeutung war der mit Goethe und Schiller befreundete Wilhelm von Humboldt (1767-1835). Während seiner Tätigkeit im preußischen Staatsdienst 1809 leitete er eine Reform des Schulwesens ein, wobei er besonderes Gewicht auf das Gymnasium legte. (Außerdem gründete er die Universität in Berlin.) Als Alexander von Humboldt vor genau 200 Jahren nach fünfjähriger Amerikareise zurueck nach Europa kam, wurde er bejubelt .Er hatte das Fenster zur Welt aufgerissen im vermufften Berlin.Er galt damals als der zugleich strahlendste und mutigste Held,den Deuschland je hervorgebracht hatte.Was von Humboldt hier im Journal zu lesen ist:Ein Traum, wie immer er auch aussehen mag, Mit allergrösster Zähigkeit zu verfolgen.-Egal,was es kostet!

Gemäß dem Ideal der Klassik, der allseitigen und harmonischen Entfaltung des Einzelnen und der Gesellschaft, sollte die Schule nicht für einen bestimmten Beruf ausbilden. Eine zu frühe Spezialisierung verhindere die allgemeine Menschenbildung. Diese sei das eigentliche Ziel der Schulbildung und ohnehin die beste Voraussetzung für eine spätere Spezialisierung. Da die Allgemeinbildung nämlich zur Selbstständigkeit führe, sei es später kein Problem, sich auf die speziellen Anforderungen des Berufs einzustellen. Diesen Zielen entsprechend dürfe die Methode des Unterrichts nicht von Drill und Auswendiglernen geprägt sein, sondern von Motivation und selbstständigem Lernen. Der Erfolg dieser Bildung solle durch das Abitur überprüft werden. Das Abitur berechtigte dann zum Studium und höheren Staatsdienst. Eine besondere Rolle bekamen die alten Sprachen Latein und Griechisch. Dies hing mit der erwähnten Tatsache zusammen, dass die deutschen Klassiker in den Griechen der Antike ihr Ideal der Totalität und Harmonie verwirklicht sahen. Die Römer der Antike galten als Vorbild an Tugend, Tatkraft und
Vaterlandsliebe.

Die Reform sollte alle Schulen umfassen, man konzentrierte sich aber in der Praxis auf die Gymnasien (Lehrplan, Prüfungsordnung, Lehrerausbildung). Das Schulsystem, auch das Gymnasium, hat seitdem viele Veränderungen erfahren. Dass der Humboldt's Bildungsbegriff dennoch überlebt hat, kann man noch heute in den Begriffen "Studierfähigkeit", "Basiswissen", "Allgemeinbildung", "erweiterter Qualifikationsbegriff", "Grundkurse", Pflichtauflagen" erkennen, die in Richtlinien, Verlautbarungen und in der öffentlichen Diskussion immer wieder auftauchen.

Im 19. Jh. entfaltete die deutsche Klassik im Bildungsbürgertum eine ungeheure Wirkung. Zitate aus den Werken Goethes und Schillers wurden zu
volkstümlichen Sprichwörtern. Die Lektüre der Klassiker wurde Pflichtpensum in den höheren Schulen, Schillers Dramen beherrschten die Spielpläne der Theater. Dabei entwarf man allerdings ein idealisiertes Bild der deutschen Klassiker. Es ist zu bemerken,dass viele Authoren aus anderen Ländern in dieser Epoche als Romantiker betrachtet wurden.

Goethe

As idéias do clássico foram desenvolvidas e propagadas principalmente por dois poetas: Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) e Friedrich von Schiller (1759-1805). Weimar foi o lugar onde o trabalho em conjunto foi elaborado. Lá residia o duque Karl August (1757-1828), no pequeno principado da Saxônia – Weimar e Eisenach (aprox. 100.000 habitantes). O duque era esclarecido, isto é, ele estava empenhado em governar para o bem de seus subalternos, ainda que ele fosse um absolutista. (Assim, em 1816, ele deu à sua terra uma constituição, como o primeiro senhor de terra alemão. Seu especial interesse era a arte e a ciência. Karl August convidou, em 1775, o jovem Goethe, de vinte e seis anos, a quem conhecera um ano antes, para ir para Weimar. Naquele tempo, Goethe era antes de tudo já conhecido como autor do romance As dores do jovem Werther.

Duque Karl August

Na corte de Weimar, Goethe foi confidente e conselheiro do duque e em breve se tornou ministro. Junto à sua atividade política, ele encontrava tempo para fazer poesia e pesquisar; dirigia o teatro da corte e fazia inúmeras viagens. Algumas delas o conduziram até a Itália (1786, 1788, 1790). A viagem à Itália fazia, naquele tempo, parte do programa educacional dos jovens nobres e filhos de cidadãos ricos. Na Itália, Goethe, finalmente, viu com os próprios olhos a Antigüidade que se tornou, daí em diante, um exemplo a ser seguido. Esse foi o momento decisivo na carreira literária de Goethe (por essa razão coloca-se, ou marca-se também o começo do clássico alemão por volta do ano de 1786).

Schiller

Schiller, em razão de suas constantes doenças, perseguição política (por causa da sua peça Os ladrões) e constantes preocupações com dinheiro, levava uma vida um pouco menos ordenada do que Goethe. Em 1788, Schiller foi chamado por Goethe para ser professor de história em Jena. Em 1794, começaram a amizade e os trabalhos junto a Goethe. Em 1799, Schiller mudou-se para Weimar. Ainda que Schiller, como autor de trabalhos literários e produtor de revistas, gozasse de uma fama que crescia dia a dia, não encontrava sossego ou mesmo uma rotina na sua vida. A sua curiosidade e tristeza era com a literatura que se firmava. Em extensivos estudos estéticos, ele assegurava e fundamentava sua compreensão da literatura, e esses estudos circulavam abundantemente fora dos círculos habituais contemporâneos. Schiller é o primeiro poeta alemão muito agradecido pelos importantes impulsos da nova crítica da filosofia de Kant. Schiller foi um teórico da literatura do período clássico. Nessa época, uma bolsa de estudos assegurou-lhe uma situação econômica melhor para prosseguir seus estudos, pois as doenças e o cansaço limitavam em parte sua capacidade de trabalho.

Weimar apresentava-se, como Leipzig e Hamburgo, naquele tempo, como um daqueles centros intelectuais na Alemanha, formada por muitos pequenos estados isolados. Cidadãos ricos ou príncipes obsequiosos possibilitavam aos artistas seguirem suas idéias sem preocupações materiais e sem muita cautela com o gosto da massa. A troca de idéias nesses centros se tornou maior: a Alemanha de caráter provincial tinha pouco a oferecer; assim, os mais instruídos tomavam parte nos acontecimentos políticos e culturais do mundo todo e, assim, se podia difundir todas as idéias em revistas e livros pela Alemanha. Isso conduzia a uma amplitude intelectual maior e essa idéia "cosmopolita" começava a ser bem mais expressiva na época.

Como o Iluminismo, o clássico partiu do aprendizado do homem para o bem. Sua meta era a humanidade (o belo, bom, o verdadeiro). O homem não deveria possuir apenas virtudes isoladas (por exemplo, tolerância e amor ao próximo) e, sim ter a ambição de um ideal que estivesse circunscrito aos conceitos de "Harmonia" e "Totalidade". Isso significava que todas as forças humanas e habilidades deveriam ser bem formadas: sentimento e razão, recepção artística e pensamento científico, compreensão teórica e postura prática (Totalidade). Com isso essas propriedades não deveriam estar em desacordo, umas com as outras; uma não deveria ser preferível à outra, a custo de outras, e sim construir uma unidade (Harmonia).

O mundo só vira esse ideal realizado na antigüidade grega; os gregos da Antigüidade clássica teriam suas forças universais e harmônicas desdobradas, como nenhum povo antes ou depois. Goethe entendia-se propriamente em primeira linha como um pesquisador da natureza, não como um poeta. Neste período de sua vida, ele tentava resgatar, sob certas formas primitivas, a multiplicidade das formas aparentes do mundo dos animais e plantas (por exemplo, as plantas primitivas), das quais, então, se desenvolveram, segundo sua opinião, as únicas e concretas formas através da metamorfose das plantas. Ele descobriu também o "intermaxillare" no homem (Sutura incisiva Goethe). A falta congênita desse osso, que no crânio do animal estava estampada, em contraposição ao homem, tinha valido para Goethe como uma prova de que o homem era uma criação independente, própria da Natureza de Deus. Através de sua descoberta agora mostrava Goethe, dez anos antes de Darwin, a ligação entre o mundo animal e humano e com isso a unidade ("Harmonia") da Natureza.

Os clássicos consideravam a realidade diante de seus ideais como algo bem insuficiente. Correspondentemente, dominava no Homem uma divisão entre sentimento e razão, dever e afeição, pensar e negociar. A Alemanha era tida como um país retrógrado, provincial e burguês, atrasado. Grandes esperanças colocavam-se na Revolução Francesa (1789), mas que foi então surpreendida pela marcha, antes de tudo, do terrorismo. Uma mudança dessa situação, em direção ao ideal, não é de se alcançar através de uma reviravolta revolucionária da sociedade (como a Revolução Francesa tentava), e sim através da modificação do indivíduo. Como no Iluminismo, procurou-se considerar a arte como um meio próprio, para se alcançar isso. A arte ilustrava, assim, antes de tudo, como Schiller pensava – o ideal, ou seja, uma "revelação" da situação ideal, sua antecipação na aparência bonita da arte. Através da ocupação dessa arte, os homens deveriam pouco a pouco estar mais próximos dessa situação ideal. Com isso, foi necessário suportar a idéia de que esse procedimento se limitava apenas dentro de um pequeno círculo de pessoas, com uma boa formação educacional, um círculo que com o tempo se tornaria cada vez maior.

Humboldt

Igualmente influenciado pelas idéias do clássico e, além disso, pela história do sistema educacional alemão, foi de decisiva importância Wilhelm von Humboldt (1767-1835), amigo de Goethe e Schiller. Enquanto em atividade no serviço público da Prússia, em 1809, ele dirigia a reforma do ensino, na qual Humboldt dava especial atenção ao ginásio. Além disso, ele fundara a universidade de Berlim. Alexander von Humboldt, há exatos 200 anos, depois de uma viagem à América, voltou à Europa e foi muito louvado e admirado. Ele abrira a janela do mundo numa Berlim já desgastada. Ele era naquela época tido como o herói mais corajoso e carismático que a Alemanha havia tido. O que se pode apontar sobre Humboldt é o seguinte: um sonho, independentemente da maneira que ele possa aparentar, deve ser alimentado com o máximo de carinho, até as últimas conseqüências. Deve ser a todos indiferente o que esse sonho possa custar!

Conforme o ideal do clássico, do desdobramento universal e harmônico do indivíduo e da sociedade, a escola não deveria formar apenas para uma determinada profissão. Uma especialização prematura impedia a formação geral do homem. Que essa seja a verdadeira meta da formação educacional e, assim, o melhor pré-requisito para uma futura especialização, visto que a formação geral conduz mesmo a uma independência, que não seja mais tarde nenhum problema, se colocada nas exigências da profissão. Correspondentemente a essas metas, o método de aula não devia ser ilustrado com exercício e aprendizados decorados, mas sim com motivação e aprendizado próprio. O sucesso dessa formação educacional deve ser posta à prova através de um vestibular. O vestibular daria direito, então, ao acesso a um estudo superior e também a um alto serviço público. As línguas antigas, como latim e grego, tinham um papel especial. Isso tinha ligação com o fato específico de que os clássicos alemães viam nos gregos da Antigüidade seu ideal de totalidade e harmonia realizados. Os romanos da Antigüidade eram tidos como exemplo maior pela virtude, energia e amor à terra natal.

A reforma deveria abranger todas as escolas, mas se concentrava, na prática, em ginásios (plano de ensino, ordem da prova, formação dos professores). O sistema escolar, assim como o ginásio, tinha, desde então, vivenciado muitas modificações. O conceito de educação colocado por Humboldt, todavia, sobreviveu e se pode, ainda hoje, reconhecer nos conceitos de "capacidade de estudar", "saber básico", "formação educacional geral", "conceito de uma qualificação continuada", "curso primário" que, nas normas diretivas, nas publicações e na discussão junto ao público, sempre surgiam.

No século XIX, o clássico alemão mostra na educação da burguesia um efeito imenso. Citações das obras de Goethe e Schiller se tornaram provérbios populares. As leituras dos clássicos foi tarefa, dever obrigatório nas escolas superiores. Os dramas de Schiller dominavam os programas dos teatros. Com isso, esboçava-se um quadro idealizado dos clássicos alemães.

É de se observar que muitos autores de outros países, justamente nessa época, eram vistos como autores românticos.

Casa de Goethe

 

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